Museumsdienst Hamburg in Gebärdensprache 3. Quartal 2019 in DGS

25. Juni 2019 06:47
Newsletter    3. Quartal 2019 ­
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­ Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,   
 
anbei kommen die Infos zum 3. Quartal 2019!

Aufgrund der Sommerferien werde ich in diesem Quartal eine kleine aber spezielle Auswahl an Führungen anbieten.
 
Von den vielseitigen Ausstellungen, die ich in mein Programm aufgenommen habe, möchte ich besonders zwei hervorheben. Verbunden mit der hellen Jahreszeit ist immer das Erleben in der Natur und so passen besonders diese beiden in die Monate voller Farben und Licht:

Die beeindruckenden Lichtverhältnisse in Dänemark mit Meer und Sonne kommen in der Ausstellung „Im Licht des Nordens. Dänische Malerei der Sammlung Ordrupgaard"
in der HAMBURGER KUNSTHALLE besonders zur Geltung.

In „Von Wölfen und Menschen“ im MARKK wird das seit jeher gemischte Gefühl des Menschen zum Wolf durch die Darstellungen zwischen Angst und Faszination in unterschiedlichen Themenbereichen deutlich.
Ich möchte gerne erneut darauf hinweisen, dass das ehemalige Museum für Völkerkunde seit September 2018 MARKK (Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt) heißt.
 
Auch möchte ich noch einmal mitteilen, dass Sie sich immer gerne an mich wenden können, wenn Ihnen keiner der angebotenen Termine aus dem Anhang passen sollte
oder wenn Sie sich für eine noch laufende Ausstellung interessieren, für die keine
Termine mehr auf der Liste stehen. Wir machen dann einen passenden Termin aus.
 
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Alle aktuellen Termine und  DGS-Videos finden Sie auch immer unter www.museumsdienst-hamburg.de
 
Bleiben Sie neugierig! 
Herzliche Grüße   Martina Bergmann
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­ Führungsangebote in Deutscher Gebärdensprache

Mehr Infos und  DGS-Videos:  www.museumsdienst-hamburg.de 

Anmeldung ist erwünscht. Sie können aber auch spontan kommen.
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­ Kosten:  Museumseintritt an der Kasse (Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre gratis) 
Dienstag,     2. Juli 2019,  11 Uhr
MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,   Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Gegen die Unsichtbarkeit.
Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938

Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 wurde Dresden zu einem Zentrum der internationalen Reformbewegung, vor allem in Hinblick auf eine neue, ideenreiche Gestaltung. Nahezu unbekannt war die Öffnung der Deutschen Werkstätten für Frauen als künstlerische Mitarbeiterinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung stellt erstmalig 18 Designerinnen und eine Produktfotografin aus diesen Werkstätten vor. Frauen, die als Möbeldesignerinnen auftraten, obwohl sie - generell zu dieser Zeit ohne Studienberechtigung - oft nur als Zeichenlehrerinnen ausgebildet waren. Frauen, die bisherige gesellschaftliche Muster durchbrachen und in Berufen arbeiteten,
die zuvor nur Männern vorbehaltenen waren. Somit erlangten sie mehr Eigenständigkeit und Selbstbestimmung im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag und trieben die Reformbewegung in Deutschland entscheidend voran. Der Titel der Ausstellung weist
auf die Notwendigkeit, dass diese Frauen und ihr Einfluss bis in die heutige Zeit nicht vergessen werden sollen.      
17. Mai  -  18. August 2019  |  Info: www.mkg-hamburg.de
 

Eintritt frei
Donnerstag,    4. Juli 2019,  18.30 Uhr
MARKK,   (ehem. Mus. für Völkerkunde) Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße
Erste Dinge. Rückblick für Ausblick
Das ehemalige Museum für Völkerkunde hat seit September 2018 einen neuen Namen (MARKK) und ein neues Konzept. In diesem Zusammenhang wirft es einen Blick zurück und zeigt eine Auswahl der Dinge, die 1867 zum ersten Mal in einem Verzeichnis erfasst wurden. Damit wird ein bedeutendes, aber noch weithin unbekanntes Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte beleuchtet. Die Ausstellung setzt sich kritisch mit damaligen Weltbildern und der Herkunft der ausgestellten Objekte  auseinander. Viele der frühesten Objekte waren Schenkungen des Bürgertums. Sie waren mit Handelswaren und auf Passagierschiffen nach Hamburg gekommen. Manche von ihnen waren Souvenirs und sollten einen visuellen Eindruck von Kulturen und deren Lebensweisen oder Traditionen geben. Andere Dinge dienten wiederum wirtschaftlichen Interessen.
Ab 12. September 2018 -  bis auf Weiteres |   Info: www.markk-hamburg.de
 

Donnerstag,   15. August 2019,  18.30 Uhr
Sonntag,   22. September 2019,  13 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,   Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Social Design
Bewohnerfreundliche Städte, menschenwürdige Unterkünfte für Geflüchtete, nachbarschaftliches Gärtnern, Technikwerkstätten für alle oder mobile Schlafwagen
für Obdachlose: Immer mehr Menschen engagieren sich weltweit privat oder beruflich, weil sie etwas verändern wollen. In Zeiten von Umbrüchen nehmen auch Designerinnen, Architektinnen, Handwerkerinnen, Künstlerinnen und Ingenieur*innen ihre soziale Verantwortung sehr ernst, weil Gestaltung auch immer politisch ist. Sie setzen Design
als Werkzeug ein, um neue soziale Systeme, Lebens- und Arbeitsumgebungen zu entwickeln, die eine Welt als Ganzes im Blick haben.      
29. März  -  27. Oktober 2019  |  Info: www.mkg-hamburg.de


Dienstag,    20. August 2019,  11 Uhr
MARKK,   (ehem. Mus. für Völkerkunde) Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße
Von Wölfen und Menschen
Die Wiederkehr des Wolfes in Europa stellt eine neue Situation dar, nachdem die Tiere vor 150 Jahren ausgerottet wurden. Kaum ein Tier ist den Ängsten und Sehnsüchten
der Menschen so nah wie der Wolf: Der Wolf als Nomade, der ungefragt grüne Grenzen überschreitet, als Raubtier, das Wild und Schafe tötet, als Forschungsobjekt, als Tier,
das mit seinem sozialen Wesen fasziniert, als Charakter in Märchen und Mythen oder
als Werwolf, um nur einige der damit verbundenen Themenfelder zu nennen. Die Ausstellung nimmt die Wiederkehr des Wolfes, die große mediale Aufmerksamkeit und widersprüchliche Wahrnehmung zum Anlass sich mit der Beziehung von Wölfen und Menschen zu beschäftigen und aktuelle Diskurse in Populärkultur, Kunst und Wissenschaft aufzugreifen. Sie gibt Einblick in kulturgeschichtliche und künstlerische Auseinandersetzungen mit Wolf-Mensch-Beziehungen und Wolfsvorstellungen in verschiedenen kulturellen und historischen Zusammenhängen.
12. April  -  13. Oktober 2019 -   |   Info: www.markk-hamburg.de
 

Eintritt frei
Donnerstag,    22. August 2019,  18.30 Uhr
MARKK,    (ehem. Mus. für Völkerkunde) Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße
Von Wölfen und Menschen
Die Wiederkehr des Wolfes in Europa stellt eine neue Situation dar, nachdem die Tiere vor 150 Jahren ausgerottet wurden. Kaum ein Tier ist den Ängsten und Sehnsüchten
der Menschen so nah wie der Wolf: Der Wolf als Nomade, der ungefragt grüne Grenzen überschreitet, als Raubtier, das Wild und Schafe tötet, als Forschungsobjekt, als Tier,
das mit seinem sozialen Wesen fasziniert, als Charakter in Märchen und Mythen oder
als Werwolf, um nur einige der damit verbundenen Themenfelder zu nennen. Die Ausstellung nimmt die Wiederkehr des Wolfes, die große mediale Aufmerksamkeit und widersprüchliche Wahrnehmung zum Anlass sich mit der Beziehung von Wölfen und Menschen zu beschäftigen und aktuelle Diskurse in Populärkultur, Kunst und Wissenschaft aufzugreifen. Sie gibt Einblick in kulturgeschichtliche und künstlerische Auseinandersetzungen mit Wolf-Mensch-Beziehungen und Wolfsvorstellungen in verschiedenen kulturellen und historischen Zusammenhängen.
12. April  -  13. Oktober 2019  |   Info: www.markk-hamburg.de


Donnerstag,   29. August 2019,  18.30 Uhr
Sonntag,   20. Oktober 2019,   13 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,   Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
ALLES KNETEN.  Metamorphose eines Materials
Knete – kaum ein anderer Werkstoff erschließt durch seine Wandelbarkeit und Ausdruckskraft so viele kreative Möglichkeiten wie dieser aus Wasser, Öl, Salz und Stärke. Weich und mühelos formbar ist Knete (auch unter dem Begriff Plastilin bekannt) nicht nur für das Spiel in Kinderhänden gemacht, sondern kommt in zahlreichen
kreativen Feldern zum Einsatz. Insbesondere für den Animationsfilm ist das Material
seit jeher Basis für die Erzählung fantasievoller Geschichten. Gezeigt werden über
40 internationale Werke aus Animation, zeitgenössischer Kunst und Design von den 1950er-Jahren bis heute. Den Schwerpunkt bilden dabei die bewegten Bilder: neben Animationsfilmklassikern und internationalen Erfolgsfilmen für Kinder und Erwachsene präsentiert die Ausstellung auch Experimentalfilme. Darüber hinaus beleuchtet sie Positionen der bildenden Kunst, Skulpturen und Installationen sowie Modelle aus Produktdesign und Maskenbildnerei. Gleichzeitig bietet die Ausstellung einen Einblick
in die Geschichte der Knetmassen, und auch der individuellen Kreativität der Besucher*innen wird mit einem Hands-On-Bereich ausreichend Raum geboten.
7. Juni  -  3. November 2019   |  Info: www.mkg-hamburg.de


Eintritt frei
Donnerstag,    26. September 2019,  18.30 Uhr
MARKK,     (ehem. Museum für Völkerkunde) Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße
Ausgezeichnet: Künstlerinnen des Inventars
Ein wichtiges Arbeitsmittel zur Dokumentation der Sammlungsbestände im Museum
sind bebilderte Auflistungen der Kunstgegenstände. Die feinen, detailgenauen und teilweise farbig aquarellierten Zeichnungen der Objekte wurden von Zeichnerinnen erstellt, die in der Einrichtung, in der sonst vorwiegend Männer angestellt waren, arbeiteten. Die Ausstellung unternimmt den Versuch nicht signierte Zeichnungen den Zeichnerinnen zuzuordnen und zeigt diese erstmalig als individuelle künstlerische Arbeiten. Zudem werden die Arbeitsstation im Museum, die gesellschaftliche Situation zum Beginn des letzten Jahrhunderts und die Lebenswege einzelner Frauen
beleuchtet. Ausgewählte Museumsobjekte und von einzelnen Künstlerinnen
angelegte Objektsammlungen geben ein umfassendes Bild von den Tätigkeiten und
Interessen der Frauen.
Ab 15. Mai 2019  |   Info: www.markk-hamburg.de


Dienstag,    1. Oktober 2019,  11 Uhr
MARKK,     (ehem. Museum für Völkerkunde)  Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße
Erste Dinge. Rückblick für Ausblick
Das ehemalige Museum für Völkerkunde hat seit September 2018 einen neuen Namen
(MARKK) und ein neues Konzept. In diesem Zusammenhang wirft es einen Blick zurück und zeigt eine Auswahl der Dinge, die 1867 zum ersten Mal in einem Verzeichnis erfasst wurden. Damit wird ein bedeutendes, aber noch weithin unbekanntes Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte beleuchtet. Die Ausstellung setzt sich kritisch mit damaligen Weltbildern und der Herkunft der ausgestellten Objekte  auseinander. Viele der frühesten Objekte waren Schenkungen des Bürgertums. Sie waren mit Handelswaren und auf Passagierschiffen nach Hamburg gekommen. Manche von ihnen waren Souvenirs und sollten einen visuellen Eindruck von Kulturen und deren Lebensweisen oder Traditionen geben. Andere Dinge dienten wiederum wirtschaftlichen Interessen.
Ab 12. September 2017 -  bis auf Weiteres  |   Info: www.markk-hamburg.de


Sonntag,    6. Oktober 2019,   13 Uhr
MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE,       Holstenwall24, U3 St. Pauli
Die Neue Heimat (1950-1982).
Eine Sozialdemokratische Utopie und ihre Bauten.

Die „Neue Heimat” war der größte und bedeutendste nichtstaatliche Wohnungsbaukonzern im Europa der Nachkriegszeit. Nach dem Motto »Wir machen alles« wurden auch Universitäten, Kongresszentren, Großkliniken gebaut. Damit prägte der Konzern das Gesicht der Bundesrepublik städtebaulich und architektonisch nachhaltig: Er war Ausdruck und Spiegelbild der bundesdeutschen Sozialgeschichte.
In einem Zeitraum von über dreißig Jahren hat das Gewerkschaftsunternehmen mit Hauptsitz in Hamburg mehr als 400.000 Wohnungen und darüber hinaus seit den sechziger Jahren auch zahlreiche Kommunal- und Gewerbebauten in Deutschland geplant und ausgeführt – die Mehrzahl davon steht noch heute. Die „Neue Heimat“
war ein Hoffnungsträger für die Teilhabe am Wirtschaftswunder. Der skandalträchtige Zusammenbruch des Unternehmens Anfang der achtziger Jahre wirkte wie ein
Schock auf die westdeutsche Bevölkerung und markierte das Ende einer Epoche.             
27. Juni  - 6. Oktober 2019  |  Info:  www.shmh.de


Dienstag,    5. November 2019,  11 Uhr
INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURGKoreastraße 1, U1: Meßberg
Flucht übers Meer. Von Troja bis Lampedusa
Flucht übers Meer – das ist ein stetes Ereignis in der Menschheitsgeschichte.
Weltweit retten sich Menschen aufs Wasser, um in eine bessere Welt zu gelangen,
seit Jahrtausenden schon. Sie lassen dabei ihre Habe und Angehörige zurück.
Häufig riskieren sie ihr Leben. Ihre Motive sind akute Gefahr, wirtschaftliche Not,
religiöse und ethnische Diskriminierung, Entkommen aus der Diktatur. Sie hoffen auf Freiheit und persönliches Glück. Viele kommen im Land ihrer Sehnsucht an und
finden Hilfe und Raum zur Entfaltung.
Doch Abertausende werden aufgehalten oder sterben gar auf See, sei es im Krieg oder
im Frieden. Dramatische Ereignisse, große menschliche Leistungen und schreckliche Tragödien – all das ist mit der Flucht übers Meer verbunden.
5. Juni 2019 - 2. Februar 2020  |  Info: www.imm-hamburg.de


Für alle 4 Termine gilt:  Eintritt frei 
Donnerstag,     11. Juli 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt
Im 19. Jahrhundert brechen viele Hamburger Maler auf in die Welt, kehren mit neuen Einflüssen und reichen Erfahrungen zurück und legen so früh die entscheidenden Grundlagen für den deutschen Realismus. Entdecken Sie dieses spannungsreiche Jahrhundert mit seiner Entwicklung vom Klassizismus über die Romantik, den Realismus und Naturalismus bis zum Impressionismus aus der Sicht der Hamburger Schule.
12. April  - 14. Juli 2019  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de

Donnerstag,     8. August 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Im Licht des Nordens. Dänische Malerei der Sammlung Ordrupgaard
Ende des 19.Jahrhunderts  vollzog sich auch in der dänischen Kunst der Aufbruch in die Moderne. Es ist das Ende der großen Erzählungen und die Hinwendung zum einfachen,
realen Leben. Die Ausstellung beginnt bei den Wegbereitern des Goldenen Zeitalters und reicht über die Vertreter der nationalromantischen Richtung bis hin zu den dänischen Malern der Symbolisten. Das Ordrupgaard Museum ist mit seinen Meisterwerken der dänischen Malerei des 19. und beginnenden 20.Jahrhunderts zu Gast in der
Hamburger Kunsthalle.
10. Mai  -  22. September 2019   |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de

Donnerstag,     19. September 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Beständig. Kontrovers. Neu. Blicke auf 150 Jahre
Die Hamburger Kunsthalle, eines der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands,
feiert im Jahr 2019 ihr 150-jähriges Bestehen und präsentiert aus diesem Anlass eine umfassende und vielschichtige Jubiläumsausstellung. Am 30. August 1869 wurde der Gründungsbau zwischen Hauptbahnhof und Alster eröffnet. Damit wurde ein würdiger
Ort für die bis dahin bestehende »Städtischen Gemälde-Galerie« geschaffen, die durch das Engagement Hamburger Bürger_innen bereits seit 1850 öffentlich zugänglich war.
23. August  -  10. November 2019   |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de

Donnerstag,     10. Oktober 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
100 Jahre Hamburgische Sezession. Begegnungen in der Sammlung.
Am 14. Dezember 1919 wurde die erste Ausstellung der Hamburgischen Sezession
in der Hamburger Kunsthalle eröffnet. Zu Ehren des 100-jährigen Jubiläums dieser Künstlervereinigung, deren Ziel es war, die Kunst ihrer Zeit sichtbar zu machen,
findet eine Präsentation innerhalb der Sammlung statt: In den weitläufigen
historischen Rundgang der Klassischen Moderne werden rund 40 Gemälde und Skulpturen verschiedener Mitglieder der Sezession eingefügt.
30. August 2019  - 5. Januar 2020  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 

Bei Interesse können für alle Themen weitere Termine angeboten werden.
Kontakt: Martina.Bergmann@<wbr>museumsdienst-hamburg.de
WebCam (Skype): museumsdienstHH  |  Fax: 040 / 427 925 324  |
BT: 040 / 311 08 003  |   Mehr  DGS-Videoswww.museumsdienst-hamburg.de
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Auf Wunsch können Termine für folgende Themen vereinbart werden!

MUSEUM FÜR ARBEIT,     Wiesendamm 3, direkt am S/U: Barmbek
Frau Architekt.  Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf
Die Architektur war lange Zeit eine Männerdomäne. Erst zu Beginn des 20. Jahr-hunderts wurden Frauen erstmals an den Technischen Hochschulen in Deutschland
zu diplomierten Architektinnen ausgebildet und haben – oft mit innovativen Ideen und nicht selten gegen massive Widerstände – maßgebliche Beiträge zur Entwicklung der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts geleistet. Wie kaum eine andere Disziplin war Architektur von jeher eine Männerdomäne. Daran hat sich bis heute nur wenig geändert. Seit einigen Jahren studieren mehr Frauen als Männer an den Architekturhochschulen. Der Trend ist europaweit, in Deutschland mit mehr als 53 Prozent am deutlichsten. Andererseits gibt es unter den im Beruf tätigen Architekten erst 30,9 Prozent Frauen. Zwar erreichen heute mehr Frauen als früher leitende Positionen als Partnerinnen in Architekturbüros, als Hochschullehrerinnen, als Präsidentinnen von Architektenkammern, an dem Geschlechter-Missverhältnis in der Architektur ändern solche Karrieren dennoch wenig. Die Gründung von Büros, die Besetzung einflussreicher Stellen und Professuren ist noch immer Männersache. Die Ausstellung im Museum der Arbeit geht diesem Phänomen nach und zeigt historische und aktuelle Entwicklungen. Gegenwärtig sind weniger als ein Drittel der Architekten Frauen, aber möglicherweise könnte es im Jahr 2020 schon über die Hälfte sein, denn momentan studieren mehr Frauen als Männer
an den Architekturhochschulen.
15. Juni  -  8. September 2019  |  Info: www.museum-der-arbeit.de

MARKK,   (ehem. Museum für Völkerkunde) Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße
Uri Korea – Ruhe in Beschleunigung
Vieles kommt Deutschen in Südkorea bekannt vor - geteiltes Land, Wirtschaftswunder,
Technik-Gigant, Mülltrennungs-Musterknabe. Nur ist in Korea alles noch etwas intensiver.
Kein anderes Land der Welt hat im 20. Jahrhundert eine so schnelle Wirtschaftsentwicklung erfahren. Über 90 % der Menschen leben heute in Städten, Elektronik, Autos und Popmusik sind erfolgreich in der ganzen Welt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag von heute und stellt Themen vor, die moderne Südkoreaner bewegen. Zeitgleich gibt es 400 Jahre alte Objekte aus der eigenen Sammlung zusehen, was einen guten Zusammenhang zwischen früher und heute herstellt.
15. Dezember 2017 -  1. Dezember 2020   |   Info: www.markk-hamburg.de
 
MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,    Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Raubkunst?    Die Bronzen aus Benin
Dieses Museum hat die Herkunftsgeschichte der drei Bronzen aus Benin erforscht und auch die Rolle des Gründungsdirektors Justus Brinckmann im Handel mit diesen Objekten untersucht. Die Recherche-Ergebnisse wird das MKG in einer Publikation veröffentlichen. Die Bronzen sind mehr als Kunstwerke, sie haben für die Kultur ihres Heimatlandes,
dem Königreich Benin in Nigeria, eine große Wichtigkeit.
Deshalb ist es notwendig dass die Objekte, auch in den kulturellen Zusammenhang gestellt werden. Diese Möglichkeit hat das Museum bei seinen Sammlungen nicht.
Darum werden sie nach Ende der Ausstellung an das Museum für Völkerkunde
Hamburg übergeben. Dieses Museum bietet mit seiner Afrikasammlung und seinem Fachwissen den angemessenen Zusammenhang, der einen respektvollen Umgang
mit den Objekten ermöglicht. Dass es sich bei den Bronzen um Raubkunst handelt,
ist heute bewiesen.
Zum Jahresbeginn 1897 war eine britische Gruppe nach Benin-City aufgebrochen,
um die Einhaltung eines Handelsabkommens einzufordern. Eine Warnung, dass
zeitgleich in Benin ein wichtiges kulturelles Fest stattfand, wurde nicht beachtet.
Die Briten wurden in Kämpfe verwickelt, die nur wenige überlebten. Daraufhin setzte
die britische Regierung eine „Strafexpedition“ ein. Diese Truppen nahmen Benin-City
im Februar 1897 ein. Im Königspalast nahmen sie Bronzereliefs, Schreine mit
Bronzeobjekten und Elfenbein in Besitz, die nach London verbracht oder vor Ort
verkauft wurden. 
16. Februar 2018 – bis auf Weiteres   |  Info: www.mkg-hamburg.de

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,    Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Weltreligionen
Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche
Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen:
Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum.          Info: www.mkg-hamburg.de
 
INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURG,  Koreastraße 1, U1: Meßberg
Als eines der größten privaten Schifffahrtsmuseen der Welt zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg auf neun Ausstellungs-Decks tausende von Exponaten.
Sie erzählen von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und einfachen Seeleuten
und natürlich vor allem von Schiffen - eine Auseinandersetzung mit 3.000 Jahren Seefahrtgeschichte. Grundlage des Museums ist die Sammlung von Professor Peter Tamm. Diese weltweit größte, maritime Privatsammlung wurde in eine Stiftung überführt und wird im Kaispeicher B präsentiert. Peter Tamms erstes Schiffmodell war ein kleines Küstenmotorschiff im Maßstab 1:1250 - heute zeigt die Sammlung 36.000 dieser Miniaturen. Das älteste im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellte
Schiff ist ein Einbaum aus Geesthacht. Welches ist das kostbarste?
Welches das größte und das kleinste?          Info: www.imm-hamburg.de
 
MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE,     Holstenwall24, U3 St. Pauli
Das Hamburg Museum wurde 1908 gegründet und zwischen 1914 und 1922 von Fritz Schumacher, dem bedeutenden Hamburger Architekten und Oberbaudirektor, als Museum für Hamburgische Geschichte gebaut. Das Museumsgebäude entstand an der Stelle der ehemaligen Bastion Henricus, einem Teil der barocken Befestigungsanlage,
die zwischen 1616 und 1625 durch den Holländer Jan van Valckenborgh errichtet worden war und die Stadt uneinnehmbar machte.
Die Fassaden wurden beim Bau mit geretteten Architekturfragmenten von Hamburger Bürgerhäusern und mit den Statuen deutscher Kaiser vom Alten Hamburger Rathaus geschmückt. Ebenso wurden im Innenhof und in den Ausstellungsräumen Bauteile von Gebäuden verbaut, die beim Großen Brand von 1842 oder bei Bauvorhaben, wie dem
Bau der Speicherstadt, zerstört worden waren. Diese Architekturfragmente stellten den Grundstock der Sammlung für Hamburgische Geschichte dar, auf den die Anfänge des Museums zurückgehen.
Die Sammlung wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich ergänzt und in ihrer Präsentation neu konzipiert. Themen wie Stadtentwicklung, Hafen, Alltag und Kultur werden umfassend dargestellt und durch aufwendige Modelle, großräumige Inszenierungen sowie eine Fülle von historischen Gegenständen und Bild- und Textdokumenten anschaulich gemacht.
Info:  www.hamburgmuseum.de
 
ALTONAER MUSEUM,    Museumsstraße 23, nähe Bahnhof Altona
Das 1863 gegründete Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Die ständige Schausammlung
zeigt die wichtigsten regionalen Ausstellungsstücke aus den Bereichen Malerei und Grafik, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte, Fischerei und Schifffahrt. Mit einem vielseitigen Programm von Sonderausstellungen zu Themenbereichen aus dem 19. und
20. Jahrhundert sowie dem Kinderolymp, einer interaktiven Kinderabteilung, und
dem Hamburger Kinderbuchhaus e.V. ist das Altonaer Museum zu einem beliebten Ausflugsort für Familien geworden.            Info:  www.altonaermuseum.de
 
JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA,    Königstraße 8 a,  S-Bahn 1: Königstraße
Rundgang über den jüdischen Friedhof
Der jüdische Friedhof in Altona wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort“ in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt.
Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde.  Auf dem Friedhof fanden seit Beginn des 17. Jahrhunderts sephardische (portugiesische) und aschkenasische (deutschstämmige und osteuropäische) Juden
ihre letzte Ruhestätte.        Info:  www.jüdischer-friedhof-altona.<wbr>de

KZ-GEDENKSTÄTTE NEUENGAMMEJean-Dolidier-Weg 75,  S2 oder S21 Bergedorf, dann Bus 
                                                                                                           227 oder 327: KZ-Gedenkstätte Ausstellung

Rundgang und Erkundung des ehemaligen Häftlingslagers
Ein Gang über das ehemalige KZ-Gelände und in die Dauerausstellung. "Über-Lebenskämpfe". Dort befindet sich in den früheren Walther-Werken, eine Rüstungsfabrik, und stellt die Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge dar.       
 
Aussenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
GEDENKSTÄTTE BULLENHUSER DAMM,      Bullenhuser Damm 92, S2 | S21 Rothenburgsort
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder von Bullenhuser Damm erinnert an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, an denen im Konzentrationslager Neuengamme zuvor medizinische Versuche durchgeführt wurden, deren Häftlingsärzte und Pfleger sowie von 24 sowjetischen Häftlingen am 20. April 1945 durch die SS. Dokumentiert werden auch die von privater Seite unternommenen Bemühungen um eine Aufklärung des Verbrechens. 
Beide Info:  www.kz-gedenkstaette-<wbr>neuengamme.de

HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle 
Die Hamburger Kunsthalle und Galerie der Gegenwart zeigen acht Jahrhunderte Kunstgeschichte. Im Jahr 1859 entstand die Idee zur Gründung der Kunsthalle, die durch Finanz- und Kunstspenden Hamburger Kaufleute und den Beitrag von Steuergeldern 1869 fertig gebaut wurde. Sie hat sich über die Jahre zu einer der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands entwickelt. Dort sind mehr als 700 Werke ständig ausgestellt, welche die Entwicklungen der Kunst vom Mittelalter bis heute zeigen.
Die Schwerpunkte bilden die norddeutsche mittelalterliche christliche Malerei, Werke
aus der Renaissance und dem Barock, die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts vor und nach dem 2. Weltkrieg sowie der Gegenwart.
Mehr Informationen finden Sie unter:  www.hamburger-<wbr>kunsthalle.de
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 Der Museumsdienst Hamburg bietet verschiedene Stadtführungen an:
 
    >    Auf den Spuren der Hammaburg 
    >    Von der Neustadt in die Altstadt 
    >    Kaufleute, Kontore und Speicher 
    >    St. Pauli – die Reeperbahn – Davidwache 
    >    Metropole Hamburg - gewachsene oder geplante Stadt?

Alle Stadtgänge Treffpunkt:
Museum f. Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, U-Bahn 3: St. Pauli oder Bus 112

Der Museumsdienst informiert Sie gerne über die Kosten.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden.

Museumsdienst Hamburg im Museum f. Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 HH
Skype: museumsdienstHH    |   E-Fax: 040 / 427 925 324 
E-Mail: Martina.Bergmann@<wbr>museumsdienst-hamburg.de 
Mehr Info:  www.museumsdienst-hamburg.de
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Impressum:
Stiftung Historische Museen - Museumsdienst Hamburg
Holstenwall 24
20355 Hamburg


Skype:  museumsdienstHH
Fax: +49  (0)40 - 427 925 324
Bildtelefon: +49  (0)40 - 311 08 003
Martina.Bergmann@<wbr>museumsdienst-hamburg.de


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