Museumsdienst Hamburg in Gebärdensprache 2. Quartal 2019 in DGS

15. März 2019 13:30
Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,   
 
anbei kommen die Infos zum 2. Quartal 2019!

Im Zuge des 100-jährigen Jubiläums der Weimarer Republik laufen derzeit einige interessante Ausstellungen.

Ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts kam es zu vielen Veränderungen in Politik und Gesellschaft, Gewerbe und Technik, Kunst und Fotografie sowie in Bezug auf die Geschlechterrollen.
Jene Zeit bedeutete den Aufbruch in die erste demokratische Verfassung, das erstmalige Wahlrecht der Frauen sowie deren neue berufliche Chancen.
Diese Themen werden in verschiedenen Formen in den Hamburger Museen aufgegriffen und für die Besucher*innen erlebbar.
 
Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam auf diese Umbrüche zurückblicken und uns austauschen würden, wie prägend diese Zeit war. Besonders heute ist es für uns alle wichtig, diese demokratischen Werte wieder ins Gedächtnis zu rufen und für die Zukunft zu pflegen.
 
Ich möchte auch noch einmal mitteilen, dass Sie sich immer gern an mich wenden können, wenn Ihnen keiner der angebotenen Termine aus dem Anhang passen sollte
oder wenn Sie sich für eine noch laufende Ausstellung interessieren, für die keine
Termine mehr auf der Liste stehen. Wir machen dann einen passenden Termin aus.
 
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­ Alle aktuellen Termine und  DGS-Videos finden Sie auch immer unter www.museumsdienst-hamburg.de
 
Bleiben Sie neugierig!
 
Viele Grüße
Martina Bergmann
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­ Führungsangebote in Deutscher Gebärdensprache

Mehr Infos und  DGS-Videos:  www.museumsdienst-hamburg.de 

Anmeldung ist erwünscht. Sie können aber auch spontan kommen.
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­ Kosten:  Museumseintritt an der Kasse (Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre gratis) 
Sonntag,      7. April 2019,  13 Uhr
Dienstag,     9. April 2019,  11 Uhr
Donnerstag,  11. April 2019,  18.30 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,      Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Darum wählt!  Plakate zur 1. demokratischen Wahl in Deutschland
Am 19. Januar 2019 jähren sich die ersten demokratischen Wahlen in Deutschland zum hundertsten Mal. Zugleich wird an diesem Tag vor 100 Jahren das erste Parlament der Weimarer Republik gewählt. Ein Meilenstein in der Geschichte Deutschlands, dem dieses Museum eine Ausstellung widmet, die vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten auch daran erinnert, dass demokratische Werte immer wieder neu ins allgemeine Gedächtnis gerufen werden muss. Die Ausstellung Darum wählt! vermittelt ein eindrucksvolles Bild von den entscheidenden 11 Wochen nach der Abdankung des Kaisers am 9. November 1918 und dem Ende des Ersten Weltkrieges am 11. November 1918. Besonders Plakate waren wichtig um viele Menschen zu erreichen. Zwar vertraten sie stets nur eine Seite, vereinfachten und dramatisierten die Themen, doch sind sie bis heute besonders lebhafte Zeugen dieser bewegten Zeit. Nahtlos setzten sie die plastische und oft brutale Bildsprache und Propaganda fort, die sich im Ersten Weltkrieg entwickelt. Vieles an der damaligen Situation erscheint aus heutiger Sicht erstaunlich aktuell, so etwa die Radikalisierung und Polarisierung der Gesellschaft mit den Arbeiterräten auf der einen und den Freikorps und nationalistischen Verbänden auf der anderen Seite. Zugleich verliert die politische Mitte zunehmend an Kraft. Populistische Parolen verhärten die Fronten. Schlagworte wie Heimat oder Freiheit werden parteipolitisch aufgeladen.
18. Januar  - 22. April  2019  |  Info: www.mkg-hamburg.de
 
Sonntag,   14. April 2019,  13 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt
Im 19. Jahrhundert brechen viele Hamburger Maler auf in die Welt, kehren mit neuen Einflüssen und reichen Erfahrungen zurück und legen so früh die entscheidenden Grundlagen für den deutschen Realismus. Entdecken Sie dieses spannungsreiche Jahrhundert mit seiner Entwicklung vom Klassizismus über die Romantik, den Realismus und Naturalismus bis zum Impressionismus aus der Sicht der Hamburger Schule.
12. April  - 14. Juli 2019  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Sonntag,    5. Mai 2019,  13 Uhr
MUSEUM AM ROTHENBAUM, (ehem. Mus. für Völkerkunde) Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße
Erste Dinge. Rückblick für Ausblick
Das ehemalige Museum für Völkerkunde hat seit September 2018 einen neuen Namen (MARKK) und ein neues Konzept. In diesem Zusammenhang wirft es einen Blick zurück und zeigt eine Auswahl der Dinge, die 1867 zum ersten Mal in einem Verzeichnis erfasst wurden. Damit wird ein bedeutendes, aber noch weithin unbekanntes Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte beleuchtet. Die Ausstellung setzt sich kritisch mit damaligen Weltbildern und der Herkunft der ausgestellten Objekte  auseinander. Viele der frühesten Objekte waren Schenkungen des Bürgertums. Sie waren mit Handelswaren und auf Passagierschiffen nach Hamburg gekommen. Manche von ihnen waren Souvenirs und sollten einen visuellen Eindruck von Kulturen und deren Lebensweisen oder Traditionen geben. Andere Dinge dienten wiederum wirtschaftlichen Interessen.
Ab 12. September 2017 -   |   Info: www.markk-hamburg.de
 
Donnerstag,   4. April 2019,  18.30 Uhr
Sonntag,     28. April 2019,  13 Uhr
Dienstag,      7. Mai 2019,  11 Uhr

BUCERIUS KUNST FORUM,   Rathausmarkt 2, direkt neben Rathaus
Welt im Umbruch.    Kunst der 20er Jahre
Zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg, entwickelte sich mit der Neuen Sachlichkeit
in der Malerei bzw. dem Neuen Sehen in der Fotografie eine moderne Stilrichtung, die eine sachliche und wirklichkeitsgetreue Wiedergabe anstrebte. Hiermit grenzte sie sich vom davor bestehenden Expressionismus ab. In der Gegenüberstellung  von Gemälden und Fotografien untersucht die Ausstellung die Wechselbeziehung zwischen den Medien anhand zentraler  Themenkomplexe wie Portrait, Stadtansichten, Stillleben, Industrie, Technik und Fotomontage. In den gesammelten Werken sind auch Arbeiten von Otto Dix zu sehen, dem wohl berühmtesten Künstler aus der Zeit der Weimarer Republik.
Die Ausstellung findet im Rahmen des Jubiläumsjahres 100 jahre bauhaus statt.
9. Februar  -  19. Mai 2019  |  Info: www.buceriuskunstforum.de
 
Sonntag,    26. Mai 2019,  13 Uhr
MUSEUM AM ROTHENBAUM, (ehem. Mus. für Völkerkunde) Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße
Uri Korea – Ruhe in Beschleunigung
Vieles kommt Deutschen in Südkorea bekannt vor - geteiltes Land, Wirtschaftswunder, Technik-Gigant, Mülltrennungs-Musterknabe. Nur ist in Korea alles noch etwas
intensiver. Kein anderes Land der Welt hat im 20. Jahrhundert eine so schnelle Wirtschaftsentwicklung erfahren. Über 90 % der Menschen leben heute in Städten, Elektronik, Autos und Popmusik sind erfolgreich in der ganzen Welt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag von heute und stellt Themen vor, die moderne Südkoreaner bewegen. Zeitgleich gibt es 400 Jahre alte Objekte aus der eigenen Sammlung
zu sehen, was einen guten Zusammenhang zwischen früher und heute herstellt.
15. Dezember 2017 - Dezember 2019  |   Info: www.markk-hamburg.de
 
Donnerstag,   2. Mai 2019,  18.30 Uhr
Dienstag,    4. Juni 2019,  11 Uhr
Sonntag,    23. Juni 2019,   13 Uhr

DEICHTORHALLEN,     Deichtorstraße 1 , U1 Messberg oder Steinstraße
Lauren Greenfield.  Generation Wealth
Die Ausstellung Generation Wealth der preisgekrönten Filmemacherin und Fotografin Lauren Greenfield zeigt das heutige, überall sichtbare Streben nach Status, Schönheit
und Reichtum. Die Schau wird im Haus der Photographie der Deichtorhallen zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein. Die Dokumentarfotografin Lauren Greenfield wuchs in den 70er und 80er Jahren in Venice auf, einem sehr armen Viertel in Los Angeles. In den frühen 90er Jahren begann sie mit dem Fotografieren von Kindern aus Privatschulen, wo die sozialen Sitten der privat gebildeten Teenager Hollywoods von wilden Partys, teuren Autos und Designerhandtaschen definiert und geprägt wurden. Greenfield erkannte,
dass das Verlangen nach Geld, Prominenz, Schönheit und Sexualkapital zu einer
starken Besessenheit für Menschen jeden Alters und jeder Klasse, unabhängig von
der Nationalität, geworden war.       
30. März - 23. Juni 2019  |  Info: www.deichtorhallen.de
 
Sonntag,    2. Juni 2019,   13 Uhr
ERNST BARLACH HAUS,     Jenischpark, Baron-Voght-Straße 50a, S1 Klein Flottbek
Herzensache.  Wilhelm Busch malt
Wer den Namen Wilhelm Busch kennt, denkt sofort an „Max und Moritz“!
Bis heute ist Buschs malerische Seite kaum bekannt – kein Wunder, hielt der von Selbstzweifeln geplagte Künstler seine meist kleinformatigen Gemälde zu Lebzeiten
doch vor der Öffentlichkeit verborgen. So schenkten selbst Kenner seinen Bildern keine Aufmerksamkeit.
»Kein Kitscher, sondern ein wohlorientierter Europäer. Einige seiner Kerle mit roten Jacken gehören in eine Gemäldegalerie, sie sind durchaus gut«, schrieb Paul Klee anerkennend, als er 1908 in München eine Gedächtnisausstellung zu Ehren von
Wilhelm Busch (1832–1908) besuchte. Dort war der berühmte Erfinder humoristischer Bildergeschichten erstmals auch als Maler zu entdecken.
3. März  - 10. Juni 2019  |  Info: www.barlach-haus.de

Donnerstag,   6. Juni 2019,  18.30 Uhr
Sonntag,     16. Juni 2019,   13 Uhr
Dienstag,       2. Juli 2019,  11 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,     Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Gegen die Unsichtbarkeit.
Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938
Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 wurde Dresden zu einem Zentrum der internationalen Reformbewegung, vor allem in Hinblick auf eine neue, ideenreiche Gestaltung. Nahezu unbekannt war die Öffnung der Deutschen Werkstätten für Frauen als künstlerische Mitarbeiterinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung stellt erstmalig 18 Designerinnen und eine Produktfotografin aus diesen Werkstätten vor. Frauen, die als Möbeldesignerinnen auftraten, obwohl sie - generell zu dieser Zeit ohne Studienberechtigung - oft nur als Zeichenlehrerinnen ausgebildet waren. Frauen, die bisherige gesellschaftliche Muster durchbrachen und in Berufen arbeiteten,
die zuvor nur Männern vorbehaltenen waren. Somit erlangten sie mehr Eigenständigkeit und Selbstbestimmung im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag und trieben die Reformbewegung in Deutschland entscheidend voran. Der Titel der Ausstellung weist
auf die Notwendigkeit, dass diese Frauen und ihr Einfluss bis in die heutige Zeit nicht vergessen werden sollen.      
 17. Mai  -  18. August 2019  |  Info: www.mkg-hamburg.de

Kosten:  17,- Euro;  ermäßigt: 12,- Euro; Junge Nacht Ticket für Jugendliche (13-17 Jahre) 4,- Euro
LANGE NACHT DER MUSEEN HAMBURG
Samstag, 18. Mai 2019, 18 - 2 Uhr,  (alle Führungszeiten 30 min)

15.30 Uhr
Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-<wbr>Stiftung 
„Helmut Schmidt – 100 Jahre in 100 Bildern“ mit <wbr>Gebärdensprachdolmetscherin
Anmeldung ist bis zum 15.5. nötig, Mail: a.bazzato@helmut-<wbr>schmidt.de
Die Führung ist kostenfrei.

18.00 Uhr  /  19.30 Uhr
Astronomiepark Hamburger Sternwarte  mit Britta Illmer

20.00 Uhr  /  21.00 Uhr  /  22.00 Uhr
Dialoghaus  mit Rona Meyendorf (gl) mit DolmetscherIn

23.00 Uhr  /  00.30 Uhr
Speicherstadtmuseum  mit Reinhold Liebermann (sh)

Info: www.langenachtdermuseen-<wbr>hamburg.de
 
Für alle 4 Termine gilt:  Eintritt frei
Donnerstag,   25. April 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt
Im 19. Jahrhundert brechen viele Hamburger Maler auf in die Welt, kehren mit neuen Einflüssen und reichen Erfahrungen zurück und legen so früh die entscheidenden Grundlagen für den deutschen Realismus. Entdecken Sie dieses spannungsreiche Jahrhundert mit seiner Entwicklung vom Klassizismus über die Romantik, den Realismus und Naturalismus bis zum Impressionismus aus der Sicht der Hamburger Schule.
12. April  - 14. Juli 2019  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Donnerstag,   23. Mai 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
KP Brehmer    Korrektur der Nationalfarben
Die politische Oberschicht der Nachkriegs Bundesrepublik schien ihm nicht
vertrauenswürdig. KP Bremer (1938-1997) gehört zu der Generation Künstler,
die in Deutschland mit den Mitteln der Amerikanischen Pop Art einen kritischen, „kapitalistischen Realismus“ entwickelten. Zugleich nahm er in diesem Umfeld eine Sonderrolle ein. Seine Idee war, durch die grenzenlosen Kreisläufe der Bilder die Macht des Medialen für seine kritische Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus zu nutzen.
KP Brehmer hat vielfältige, experimentelle, analytische und humorvolle künstlerische Arbeiten hinterlassen, die in ihren Fragestellungen an Aktualität gewinnen.
29. März  -  23. Juni 2019    |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Donnerstag,     13. Juni 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Im Licht des Nordens. Dänische Malerei der Sammlung Ordrupgaard
Ende des 19.Jahrhunderts  vollzog sich auch in der dänischen Kunst der Aufbruch in die Moderne. Es ist das Ende der großen Erzählungen und die Hinwendung zum einfachen, realen Leben. Die Ausstellung beginnt bei den Wegbereitern des Goldenen Zeitalters und reicht über die Vertreter der nationalromantischen Richtung bis hin zu den dänischen Malern der Symbolisten. Das Ordrupgaard Museum ist mit seinen Meisterwerken
der dänischen Malerei des 19. und beginnenden 20.Jahrhunderts zu Gast in der
Hamburger Kunsthalle.     
10. Mai  -  22. September 2019   |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Donnerstag,     11. Juli 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt
Im 19. Jahrhundert brechen viele Hamburger Maler auf in die Welt, kehren mit neuen Einflüssen und reichen Erfahrungen zurück und legen so früh die entscheidenden Grundlagen für den deutschen Realismus. Entdecken Sie dieses spannungsreiche Jahrhundert mit seiner Entwicklung vom Klassizismus über die Romantik, den Realismus und Naturalismus bis zum Impressionismus aus der Sicht der Hamburger Schule.
12. April  - 14. Juli 2019  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Bei Interesse können für alle Themen weitere Termine angeboten werden.
Kontakt: Martina.Bergmann@<wbr>museumsdienst-hamburg.de
WebCam (Skype): museumsdienstHH  |  Fax: 040 / 427 925 324  |
BT: 040 / 311 08 003  |   Mehr  DGS-Videoswww.museumsdienst-hamburg.de
 
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Auf Wunsch können Termine für folgende Themen vereinbart werden!

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,    Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Weltreligionen
Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche
Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen:
Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum.          Info: www.mkg-hamburg.de
 
INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURG,  Koreastraße 1, U1: Meßberg
Als eines der größten privaten Schifffahrtsmuseen der Welt zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg auf neun Ausstellungs-Decks tausende von Exponaten.
Sie erzählen von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und einfachen Seeleuten
und natürlich vor allem von Schiffen - eine Auseinandersetzung mit 3.000 Jahren Seefahrtgeschichte. Grundlage des Museums ist die Sammlung von Professor Peter Tamm. Diese weltweit größte, maritime Privatsammlung wurde in eine Stiftung überführt und wird im Kaispeicher B präsentiert. Peter Tamms erstes Schiffmodell war ein kleines Küstenmotorschiff im Maßstab 1:1250 - heute zeigt die Sammlung 36.000 dieser Miniaturen. Das älteste im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellte
Schiff ist ein Einbaum aus Geesthacht. Welches ist das kostbarste?
Welches das größte und das kleinste?          Info: www.imm-hamburg.de
 
MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE,     Holstenwall24, U3 St. Pauli
Das Hamburg Museum wurde 1908 gegründet und zwischen 1914 und 1922 von Fritz Schumacher, dem bedeutenden Hamburger Architekten und Oberbaudirektor, als Museum für Hamburgische Geschichte gebaut. Das Museumsgebäude entstand an der Stelle der ehemaligen Bastion Henricus, einem Teil der barocken Befestigungsanlage,
die zwischen 1616 und 1625 durch den Holländer Jan van Valckenborgh errichtet worden war und die Stadt uneinnehmbar machte.
Die Fassaden wurden beim Bau mit geretteten Architekturfragmenten von Hamburger Bürgerhäusern und mit den Statuen deutscher Kaiser vom Alten Hamburger Rathaus geschmückt. Ebenso wurden im Innenhof und in den Ausstellungsräumen Bauteile von Gebäuden verbaut, die beim Großen Brand von 1842 oder bei Bauvorhaben, wie dem
Bau der Speicherstadt, zerstört worden waren. Diese Architekturfragmente stellten den Grundstock der Sammlung für Hamburgische Geschichte dar, auf den die Anfänge des Museums zurückgehen.
Die Sammlung wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich ergänzt und in ihrer Präsentation neu konzipiert. Themen wie Stadtentwicklung, Hafen, Alltag und Kultur werden umfassend dargestellt und durch aufwendige Modelle, großräumige Inszenierungen sowie eine Fülle von historischen Gegenständen und Bild- und Textdokumenten anschaulich gemacht.
Info:  www.hamburgmuseum.de
 
ALTONAER MUSEUM,    Museumsstraße 23, nähe Bahnhof Altona
Das 1863 gegründete Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Die ständige Schausammlung
zeigt die wichtigsten regionalen Ausstellungsstücke aus den Bereichen Malerei und Grafik, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte, Fischerei und Schifffahrt. Mit einem vielseitigen Programm von Sonderausstellungen zu Themenbereichen aus dem 19. und
20. Jahrhundert sowie dem Kinderolymp, einer interaktiven Kinderabteilung, und
dem Hamburger Kinderbuchhaus e.V. ist das Altonaer Museum zu einem beliebten Ausflugsort für Familien geworden.            Info:  www.altonaermuseum.de
 
JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA,    Königstraße 8 a,  S-Bahn 1: Königstraße
Rundgang über den jüdischen Friedhof
Der jüdische Friedhof in Altona wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort“ in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt.
Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde.  Auf dem Friedhof fanden seit Beginn des 17. Jahrhunderts sephardische (portugiesische) und aschkenasische (deutschstämmige und osteuropäische) Juden
ihre letzte Ruhestätte.        Info:  www.jüdischer-friedhof-altona.<wbr>de

KZ-GEDENKSTÄTTE NEUENGAMMEJean-Dolidier-Weg 75,  S2 oder S21 Bergedorf, dann Bus 
                                                                                                           227 oder 327: KZ-Gedenkstätte Ausstellung

Rundgang und Erkundung des ehemaligen Häftlingslagers
Ein Gang über das ehemalige KZ-Gelände und in die Dauerausstellung. "Über-Lebenskämpfe". Dort befindet sich in den früheren Walther-Werken, eine Rüstungsfabrik, und stellt die Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge dar.       
 
Aussenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
GEDENKSTÄTTE BULLENHUSER DAMM,      Bullenhuser Damm 92, S2 | S21 Rothenburgsort
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder von Bullenhuser Damm erinnert an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, an denen im Konzentrationslager Neuengamme zuvor medizinische Versuche durchgeführt wurden, deren Häftlingsärzte und Pfleger sowie von 24 sowjetischen Häftlingen am 20. April 1945 durch die SS. Dokumentiert werden auch die von privater Seite unternommenen Bemühungen um eine Aufklärung des Verbrechens. 
Beide Info:  www.kz-gedenkstaette-<wbr>neuengamme.de

HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle 
Die Hamburger Kunsthalle und Galerie der Gegenwart zeigen acht Jahrhunderte Kunstgeschichte. Im Jahr 1859 entstand die Idee zur Gründung der Kunsthalle, die durch Finanz- und Kunstspenden Hamburger Kaufleute und den Beitrag von Steuergeldern 1869 fertig gebaut wurde. Sie hat sich über die Jahre zu einer der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands entwickelt. Dort sind mehr als 700 Werke ständig ausgestellt, welche die Entwicklungen der Kunst vom Mittelalter bis heute zeigen.
Die Schwerpunkte bilden die norddeutsche mittelalterliche christliche Malerei, Werke
aus der Renaissance und dem Barock, die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts vor und nach dem 2. Weltkrieg sowie der Gegenwart.
Mehr Informationen finden Sie unter:  www.hamburger-<wbr>kunsthalle.de
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 Der Museumsdienst Hamburg bietet verschiedene Stadtführungen an:
 
    >    Auf den Spuren der Hammaburg 
    >    Von der Neustadt in die Altstadt 
    >    Kaufleute, Kontore und Speicher 
    >    St. Pauli – die Reeperbahn – Davidwache 
    >    Metropole Hamburg - gewachsene oder geplante Stadt?

Alle Stadtgänge Treffpunkt:
Museum f. Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, U-Bahn 3: St. Pauli oder Bus 112

Der Museumsdienst informiert Sie gerne über die Kosten.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden.

Museumsdienst Hamburg im Museum f. Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 HH
E-Fax: 040 / 427 925 324  |  BT: 040 / 311 080 03  |   Skype: museumsdienstHH
E-Mail: Martina.Bergmann@<wbr>museumsdienst-hamburg.de
Mehr Info:  www.museumsdienst-hamburg.de
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Impressum:
Stiftung Historische Museen - Museumsdienst Hamburg
Holstenwall 24
20355 Hamburg


Skype:  museumsdienstHH
Fax: +49  (0)40 - 427 925 324
Bildtelefon: +49  (0)40 - 311 08 003
Martina.Bergmann@<wbr>museumsdienst-hamburg.de


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