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Wie bekomme ich einen Termin zur Schutzimpfung im Impfzentrum?

15. Februar 2021 09:23

Ganz wichtig ist, dass alle Personen ab einem Alter von 80 Jahren geimpft werden dürfen, auch wenn sie noch kein Schreiben bekommen haben.

Ein Termin kann direkt beim Impfzentrum in der Nähe gebucht werden. Die Impfung ist kostenfrei.
Buchung ist möglich über Telefon:
Impf-Hotline 0800 9988665 Mo. – Sa. 8-20 Uhr

oder über Internet:
www.impfportal-niedersachsen.de

Ablauf der Terminbuchung:
1. Postleitzahl Wohnort z.B. 30159 angeben. Dann wird ein Impfzentrum in der Nähe gesucht, wo noch ein Impfstoff vorhanden ist.
2. Alter angeben
3. Persönliche Daten wie Name ,Anschrift, Geburtsdatum eintragen
4. Wie möchten Sie Infos bekommen und Kontakt aufnehmen? z.B. per Brief, E-Mail oder SMS
5. Termin wird vergeben Zwei Termine bekommt jeder, einmal für die erste Impfung und für die zweite Impfung. Zweiter Impftermin ist 21-28 Tage nach der ersten Impfung
6. Terminbestätigung per Brief, als E-Mail oder per sms und eine genaue Wegbeschreibung zum Impfzentrum. Bitte Bestätigung zum Termin mitbringen
7. Terminerinnerung kommt vor dem Termin als sms. 8. Bitte zum Termin mitbringen:
- Terminbestätigung
- Ausweis
- Impfpass

Wie genau läuft die Impfung im Impfzentrum ab?

15. Februar 2021 09:15

Viele möchten wissen wie genau die Impfung im Impfzentrum abläuft. Dazu möchten wir Euch ein Video in Gebärdensprache zeigen.

1. Anmeldung
Prüfung der Impfberechtigung anhand des Personalausweises und/oder der Arbeitgeberbescheinigung. Haben Sie per Post eine Impfberechtigung erhalten? Dann diese bitte mitbringen. In Ausnahmefällen kann bereits in den ersten Impfphasen, bei gewissen Vorerkrankungen, ein ärztliches Zeugnis ergänzend notwendig sein.

2. Warten & ärztliche Aufklärung
Wartezeit zwischen 15-30 Min. in einem extra Raum Ärztliche Aufklärung über gesundheitliche Fragen zur Corona-Schutzimpfung und die Nebenwirkungen. Erhalt eines Aufklärungsmerkblattes sowie Einwilligungsbogens

3. Impfung
Corona-Schutzimpfung wird durch geschultes Fachpersonal durchgeführt und einzelnen Kabinen getrennt von den anderen.

4. Beobachtung
Kurzer Aufenthalt etwa 15 min. zur Sicherheit in einem gesonderten Wartebereich unter medizinischer Beobachtung. Im Einzelfall kann ein Arzt oder eine Ärztin über eine längere Nachbeobachtung entscheiden(bis zu 30 Min.).

5. Aufschreiben der Verträglichkeit
Nutzen schreiben Sie auf wie Sie die Impfung vertragen haben, dafür gibt es die App der Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) SafeVac2.0-App. Dort können Sie Nebenwirkungen angeben. Zusätzlich sollten Sie Nebenwirkungen Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin mitteilen und weiter abklären lassen.

6. Letzter Schritt
Sie haben die erste Schutzimpfung erfolgreich erhalten. Wichtig für einen vollen Impfschutz ist eine zweite Impfung.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Termin für die Antragstellung bei Stiftung für Anerkennung und Hilfe verlängert auf 30. Juni 2021

15. Februar 2021 08:10

Für Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an Folgewirkungen leiden.

Infos für Betroffene

In stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Psychiatrie kam es in der Vergangenheit zu Leid und Unrecht. Viele Menschen, die als Kinder oder Jugendliche dort untergebracht waren, leiden noch heute an den Folgen, z. B. von ungerechtfertigter Zwangsmaßnahmen, Gewalt, Strafen, Demütigungen oder unter finanziellen Einbußen, weil sie sozialversicherungspflichtig in den Einrichtungen gearbeitet haben, ohne dass dafür in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Um diese Menschen zu unterstützen, haben der Bund, die Länder und die Kirchen die Stiftung Anerkennung und Hilfe ins Leben gerufen.

Wer kann sich anmelden?

Um sich anmelden zu können, müssen Personen verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Die Anmeldung ist bis zum 30. Juni 2021 möglich. Anmelden können sich Personen, die als Kinder oder Jugendliche während der Unterbringung in einer stationären Einrichtung der Behindertenhilfe bzw. der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an Folgewirkungen leiden und/oder Personen, die im Zeitraum zwischen dem vollendeten 14. Lebensjahr und dem vollendeten 18. bzw. 21. Lebensjahr (Volljährigkeit) in der bzw. für die Einrichtung gearbeitet haben, ohne dass für die Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden.

Welche Einrichtungen sind gemeint?

Zur damaligen Zeit war weder in der Bundesrepublik Deutschland noch in der DDR die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen einheitlich geregelt. Zudem gab es viele Bezeichnungen für die verschiedenen Einrichtungen. Daher muss zunächst im Gespräch mit der Anlauf- und Beratungsstelle geklärt werden, ob eine Einrichtung in die Zuständigkeit der Stiftung fällt.

Als stationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe gelten grundsätzlich nichtklinische Einrichtungen zur Betreuung, Förderung oder Pflege von Menschen mit Behinderungen, in denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner tagsüber und nachts aufhielten und die alle Lebensbereiche (Wohnen, Arbeit, Freizeit) umfassten.

Anlauf- und Beratungsstellen

In Niedersachsen wurden vier Anlauf- und Beratungsstellen eingerichtet. Diese befinden sich in Braunschweig, Hildesheim, Hannover und Oldenburg. Diese begleiten Betroffene durch ein persönliches Beratungsgespräch bei der Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte, unterstützen sie bei der Anmeldung der Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen und berät Betroffene im Hinblick auf ergänzende Angebote und Leistungen der Regelsysteme bzw. anderer Hilfesysteme:

Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

• Außenstelle Braunschweig, Schillstraße 1, 38102 Braunschweig, Tel.: 0531 / 7019-165
• Haupstelle Hildesheim, Domhof 1, 31134 Hildesheim, Tel.: 05121 / 304-741 und 304-746
• Außenstelle Hannover, Schiffgraben 30-32, 30175 Hannover, Tel.: 0511 / 89701-172
• Außenstelle Oldenburg, Pferdemarkt 13, (Postanschrift: Moslestr. 1), 26122 Oldenburg, Tel.: 0441 / 2229-7600 und 2229-7601

Email: Stiftung@ls.Niedersachsen.de

Grundsätzliche Fragen zur Anlauf- und Beratungsstelle beantwortet Ihnen Frau Kerstin Mack (Tel. 05121 / 304-331).

Weitere Informationen unter:
http://www.bmas.de/DE/Themen/Teilhabe-Inklusion/Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe/stiftung-anerkennung-und-hilfe.html“

Video in Deutscher Gebärdensprache:
http://www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de/DE/Gebaerdensprache/gebaerdensprache.html

https://streaming.bmas.de/bmas/video/sah/2017_10_12_sah_wer_anmelden_gsf_2017_1280x720.mp4

Quelle:
https://soziales.niedersachsen.de/startseite/soziales_amp_gesundheit/soziales_entschadigungsrecht/stiftung_anerkennung_und_hilfe/stiftung-anerkennung-und-hilfe-152066.html