Aktuelles

Film STILLE ANGST im KINO in Osnabrück

11. Juli 2019 12:33

Der KINO-Film STILLE ANGST - nach wahren Geschichten von MM Manfred Mertz on tour

in Osnabrück am Samstag, 28. September 2019

Mehr über STILLE ANGST siehe Trailer:

Mehr über Feedback zum Film STILLE ANGST:

Mehr über Filmpremiere zum Film STILLE ANGST

Achtung!! 3 Std. 10 min. und 30 min.Pause

2 Film-Teile >>>> Spielfilmlänge 190 min. plus Pause

Teil 1 100 min. – Pause 30 min. – Teil 2 90 min.

Wann? Samstag, 28. September 2019 um 11.15 Uhr (Einlass 10.30 Uhr)

Wo? KINO Filmpassage Osnabrück, Johannisstraße 112-113, 49074 Osnabrück

Ticket-Vorverkauf: 30 € bis 21. September 2019
Ticket-Kasse 35 € am 28.09.2019 im Kino

Ticket-Bestellung per Mail: ticket-os@mm-filmstudio.de
Ticket-Bestellung per Fax: 0261-45991

Der Film ist voll untertitelt mit Musik, tlw. Vertonung und Sounddesign Bildformat 1.85:1

Nur Personen ab 18 Jahren !!!

Genre: PSYCHO- Drama

Mehr unter www.mm-filmstudio.de

Der Film “STILLE ANGST“ - nach wahren Geschichten

Der Film „STILLE ANGST“ wird wiederum hörende und gehörlose Zuschauer mit wahren Geschichten fesseln, mit der Handlung, die einfach beginnt und sich verhängnisvoll zuspitzt:

Lena, ein Mädchen aus gut situierter Familie, lernt eines Abends, als sie mit ihrem Freund Ben unterwegs ist, Till kennen, einen Mann, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt. Hals über Kopf wirft sie all ihre Pläne über Bord. Sie beginnt eine ebenso leidenschaftliche wie gefährliche Beziehung zu Till, denn Till hat eine dunkle Seite, von der Lena nichts ahnt und die sie immer tiefer in einen verhängnisvollen Abgrund zieht, so dass am Ende nicht nur das Verhältnis zu ihrer Familie auf dem Spiel steht, sondern sogar das eigene Leben...

Der Film verbindet und verarbeitet Elemente des Genre Psycho-Drama zu einer spannenden und wahren Mischung.

,Rocky Horror Show' am Oldenburgischen Staatstheater für Gehörlose

05. Juli 2019 12:48

Trauer um Karin Kestner - Nachruf

25. Juni 2019 09:16

Nachruf des Gehörlosenverband Niedersachsen e.V.

Karin Kestner

Wir reagierten auf diese traurige Nachricht mit Deinem Satz, deinem Motto

„Das darf doch nicht wahr sein!“

Du bist viel zu früh gegangen…
Es ist schwer, eine Kämpferin für Gehörlose und Gebärdensprache zu verlieren.
Es ist, als ob man keine starke Schulter mehr hat – zum Anlehnen, zur Kraft tanken, und einfach mal zu gebärden. Denn sie hat immer für uns gekämpft, weil sie keine Angst hatte. Und sie war unsere Stimme. Die Stimme der Gehörlosen.

Die Gedanken erinnern sich,
An starken Worte von ihr,
an unglaublichen Taten von ihr,
und das Puzzle von all´ dem Erlebten
sichtbar zusammengefügt im Bilde,
bleibt in unserem Herzen drin.
All die erschaffenen Wegweiser bleiben bestehen.
Das Wirken stets zu sehen.
So bleiben wir für immer verbunden,
von Herz zu Herz.
Und sagen in Gedanken zu ihr:
Schön, dass du da warst, Karin.
Danke für alles.
Es gilt, dein Engagement im Sinne der gehörlosen Kindern und der Gebärdensprache fortzuführen.

Karin Kestner ist eine sehr besondere Person. Sie war einige Zeit auch im Deutschen Gehörlosenbund wie wir als Gehörlosenverband Niedersachsen mit dabei. Wir sind uns auch dort begegnet. Stets war sie dabei, Mauern einzureißen und für Klarheiten zu schaffen. Ein Gemauschel gefiel ihr nicht. Es muss was passieren und das im Sinne der Gehörlosen. Das war stets ihr Gedanke. Das beeinflusste auch unsere Arbeit positiv.

Sie machte viele Jahre ehrenamtliche Beratung für Eltern in den Bereichen Integration und Inklusion. Ihr Wirken war in ganz Deutschland zu spüren. Sie half auch Eltern mit hörgeschädigten Kindern aus Niedersachsen.

Das hatte positiven Einfluss auf unsere Arbeit und gehörlose Menschen in Niedersachsen. Man kann sich über ihre Arbeit und Webseite www.kestner.de informieren.Weiter halfen die umfassenden Informationen, die sie in einen Rechtsleitfaden online hinterlegt hat.

Dank ihres unermüdlichen Engagements besuchen gehörlose Kinder im Rahmen der inklusiven Beschulung die Regelschule mit Gebärdensprachdolmetschern. Weiter erhalten auch in Niedersachsen Familien im Rahmen von Hausgebärdensprachkurs Unterricht in der Gebärdensprache. Die unermüdlichen Hilfen von Karin Kestner unterstützen auch unsere ehrenamtliche Arbeit.

Der CI-Zwang-Fall in Goslar erschütterte nicht nur uns in Niedersachsen. Karin Kestner hatte den Mut, trotz ihrer Erkrankung, diesen Fall öffentlich zu machen, damit sich hier was grundlegend verändert. Sie nahm sich die Kraft, diese Familie zu begleiten und zu unterstützen. Ihr großes Herz galt den Gehörlosen.

Ihre Ideen, Ihr Verlag, Ihr Wirken, Ihr Leben – sie hat so viel gemacht. Und wie geht es ohne sie weiter? Das hat sie auch wenige Monate vor ihrem Tod gesagt:

"Ich denke, ich habe genug gearbeitet – viele, viele Jahre! Jetzt sind die Gehörlosen selbst dran. Die Grundlagen sind da, jetzt ist es eure Verantwortung, es ist euer Leben. Macht weiter!"

(Quelle: Bayrischer Rundfunk, Sendung Sehen statt Hören, Februar 2019)#

Das ist ihr Vermächtnis an uns!

In stiller Trauer und unser tiefstes Mitgefühl für die Familie.


Gehörlosenverband Niedersachsen e.V.

Museumsdienst Hamburg in Gebärdensprache 3. Quartal 2019 in DGS

25. Juni 2019 06:47

Uns erreichte eine Email von Martina Bergmann. Es gibt für das 3. Quartal 2019 neue Infos!

Liest selbst:

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,

hier kommen die Infos zum 1. Quartal 2019! Hier die Zusammenfassung einiger Highlights, die Informationen zu allen anderen Angeboten finden Sie wie immer im Anhang.

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